Radfahrwege zum Schutze der Radfahrer 1928

Im Jahre 1928 berichtet Polizeimajor Walter Borchert in der Zeitschrift Deutsches Autorecht über einen Runderlass der Reichsregierung vom Jahresanfang. In diesem wurde festgestellt, dass die Verkehrslage in Deutschland aufgrund des ansteigenden Autoverkehrs immer schwieriger würde. Insbesondere sei der Mischverkehr des Radverkehrs zusammen mit Fuhrwerken und Autos schwierig und vor allem für den Radverkehr gefährlich. Deshalb sollen möglichst bei Baumaßnahmen eine Trennung des Radverkehrs erfolgen. Dabei wurde empfohlen die Zentralstelle für Radfahrwege in Berlin heranzuziehen.

Und was wird heute propagiert und wohin soll man aktuell gucken? ;-)

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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