Förderung der Radverkehrssicherheit in der Arbeit der FDP/Bürgerliste-Fraktion in Dortmund

Vor einiger Zeit hatte ich über meine vergeblichen Anfragen an die dortmunder Politik zum Thema Radverkehrssicherheit berichtet. Zwischenzeitlich haben wir einen Bochumer Stimmen zu Wort kommen lassen. Bevor ich die Dortmunder Anfragen weiterverfolgen konnte durch eine telefonische Nachfrage, haben wir nun eine Antwort der FDP/Bürgerliste-Fraktion bekommen, die sich aufgrund eines übereifrigen Spamfiltern verzögert hatte.

Wir wollten ja wissen, wie die Ratsfraktion die Sicherheit von Radfahrer*innen in Dortmund erhöhen möchte und ob es eine Rolle spielt, wie hoch der Radverkehrsanteil ist, bei der Frage wann die Maßnahmen kommen sollen. Sven Görgens, der Fraktionsgeschäftsführer, erläutert dazu:

Die Gewährleistung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist selbstverständlich Ziel der Fraktion FDP/Bürgerliste, bisher hat der Radverkehrsanteil in etwaigen Überlegungen keine Rolle gespielt, sondern die konkrete Gefahrenlage. Einen konkreten, aus unseren verkehrspolitischen Grundüberlegungen herausgelösten Plan gibt es diesbezüglich nicht. Die Fraktion überlegt bei jeder Vorlage in wie weit verkehrspolitische Maßnahmen z.B. auch RadfahrerInnen betreffen.

Konkrete politische Initiativen in den Jahren 2016/17, mit denen sich die kleine Fraktion für mehr Radverkehr eingesetzt hat bzw. wird, gab es nicht, so Görgens gegenüber VeloCityRuhr.Net. Dennoch, werde immer wieder im Zusammenhang mit einzelnen Vorlagen Nachteile und Sicherheitsrisiken der Verkehrsteilnehmer diskutiert.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung.

Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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