BV Eving für Gehwegparken und ohne Interesse für den Fußverkehr

Hier könnte eine positive Nachricht über Dortmund stehen. Das dies nicht möglich ist, liegt nicht in meiner Verantwortung. Frag die zuständigen Politiker*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen, warum das so ist.

In der Sitzung am 29. 03. 2017 hat die Bezirksvertretung Eving in Dortmund ausweislich des Auszugs aus der noch nicht genehmigten Niederschrift einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung bitte prüfen möge, ob die Möglichkeit besteht auf beiden Gehwegseiten
der Forsthausstraße Parkflächen auszuweisen. Da ich mich nicht nur für Radverkehr einsetzte, sondern auch für den Fußverkehr, wandte ich mich in einer Eingabe gegen diese autobesitzerfreundliche Ideen.

In der Forsthausstraße befinden sich vor allem Einfamilienhäuser mit entsprechenden Grundstücken auf denen genug Platz ist, um private Stellplätze für private Kraftfahrzeuge zu schaffen. Hier sind zuerst die Eigentümer gefordert.
Ich erläuterte auch die mit dem Gehwegparken zusammenhängenden Probleme für Kinder, Senioren und Blinde. Wie reagierte die BV?
Aufgrund des vorangegangenen Beschlusses zum TOP 5.2 legt der Bezirksbürgermeister – Herr Stens – folgende Bürgereingabe der Bezirksvertretung Eving nicht zur Beschlussfassung vor.

Von dem Bezirksbürgermeister kam auch der Vorschlag.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

2 Gedanken zu „BV Eving für Gehwegparken und ohne Interesse für den Fußverkehr

  • 16.04.2017 um 8:21
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    Verstehe ich das richtig, dass in ein und derselben Sitzung zuerst TOP 4.2 (laut Tagesordnung) und damit die Prüfung des Gehwegparkens beschlossen und dann daran anschließend die Eingabe abgelehnt wurde, die aber im direkten Zusammenhang zum vorangegangenen Beschluss stand? Sehr ungewöhnlich.

    Ich kenne das nur so, dass entweder beide Punkte zusammen behandelt werden oder aber dass der Vorgang, auf den sich die Eingabe bezieht, erstmal wieder zurückgezogen und überdacht oder besser begründet wird.

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    • 16.04.2017 um 10:30
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      Meine Eingabe wurde, so verstehe ich das, einfach nicht behandelt. Hemdsärmlig mag das ja plausibel sein, weil die BV ja kaum 10 Minuten später einen Beschluss wieder aufheben wird. Sinnvoll wäre es sicherlich, das zusammen zu behandeln.

      Antwort

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