Stadtverwaltung Dortmund hält wassergebundene Decken für den Stand der Technik

In einer Antwort an die BV Hombruch schreibt die Stadtverwaltung Dortmund.

Oberflächenbefestigungen für Rad- und Fußwege können aus Betonsteinpflaster, Asphalt oder eben aus Dolomitsand (wassergebunden) hergestellt werden. Im Bereich von ländlich gelegenen Verbindungen wie z. B. Wald-, Wiesen- sowie landwirtschaftlich genutzten Wegen und in Parkanlagen ist eine wassergebundene Deckenbefestigung neben einer bituminösen Befestigung (Asphalt) Stand der Technik.

Stand des Verwaltungshandels wäre hier sicherlich korrekter. Wassergebunde Decken haben sich als ungeeignet herausgestellt, weswegen RVR und Emschergenossenschaft die nur noch bauen, wenn sie nicht anders dürfen. Als Vorteil stellt die Stadtverwaltung dar, dass keine Entwässerung nötig sei. Für den Bau einer wassergebundenen Decke muss der Boden aber genauso verdichtet werden, wie bei versiegelten Oberflächen. Da fließt dann auch nicht mehr wirklich Wasser durch.

 

 

 

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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