Die Dortmunder 600.000 €

Bis Ende März muss die Verwaltung Vorschläge erarbeiten, was mit den 600.000 € passieren soll, die für den Radverkehr zusätzlich ausgegeben werden sollen. Da das Geld nicht zusätzlich zur Verfügung steht, sondern aus anderen Bereichen umgeschichtet werden muss, erklärt sich, warum im letzten Jahr Stadtplanungs- und Tiefbauamt erfolgreich gehofft hatten, dass der Kelch an ihnen vorüber geht.

Ich habe übrings einen Lückenschluss in der Beleuchtung  zwischen dem beleuchteten Radweg auf der östlichen Seite der Dorstfelder Allee und dem Friedrich Henkel Weg angeregt. Dort fehlen auf ca. 100 m vier Leuchten, um den Dorstfelder Süden und die DASA mit der südlichen Innenstadt mit einer durchgängig beleuchteten Strecke zu verbinden. Der schlechteste Abschnitt bestimmt die Gesamtattraktivität einer Verbindung sehr deutlich. Mit dem Lückenschluss wäre der Rückweg von einer Abendveranstaltung in der DASA oder vom Bierchen im Kreuzviertel deutlich attraktiver.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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