Basel räumt Fahrradpendlernetz im Winter gleichberechtigt

Symbolbild (Bild: www.pd-f.de/Gregor Bresser)
Symbolbild (Bild: www.pd-f.de/Gregor Bresser)

Es ist nicht zu überlesen, dass ich empfehle, sich ein wenig an Basel zu orientieren. Dort ist der in drei Sprachen erhältliche Fahrradstadtplan übrings mit 2 Franken (UVP) deutlich billiger als der dortmunder Fahrradstadtplan. Dort gibt es inzwischen die 80. Begegnungszone in einem Wohnquartier. Und vor allem gibt es dort ein Winterdienst für den Fahrrad:

Das Tiefbauamt hat das Konzept für den Winterdienst in Basel gründlich überarbeitet und optimiert. Bei der Frage, welche Strassen und Wege mit welcher Priorität von Schnee und Eis befreit werden sollen, wird nun auch das Velo gebührend berücksichtigt. Analog der Routen des Autoverkehrs werden die Velorouten in Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Alle Velopendlerrouten werden in erster Priorität – also gleichberechtigt mit den Hauptachsen für den Autoverkehr – von Schnee und Eis befreit.

In Dortmund versuche ich seit ca. einem Jahr herauszufinden, wo genau wann geräumt wird. Ob ich es 2017 herausfinde? Auch ist das Winterdienstkonzept nicht wie angekündigt Thema in der nächsten Sitzung des Nahmobilitätsbeirates.

28.01.2017:

Link zur Pressemitteilung.

 

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

2 Gedanken zu „Basel räumt Fahrradpendlernetz im Winter gleichberechtigt

  • 23.11.2016 um 15:54
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    Frau Krause: „Die Stadt ist auf einem guten Wege.“ Das ist doch mal was, oder? ;-)

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