Brötchentüten für Radfahrer*innen in Potsdam

Kürzlich berichtete ich über die Mobilitätskampagne der Stadt Potsdam. Es gibt jetzt ein weiteres Motiv und das zugehörige Foto finde ich so gut, dass ich es euch nicht vorenthalten kann.

(Foto: Stadt Potsdam)
(Foto: Stadt Potsdam)

Da hat sich jemand wirklich Mühe gemacht und die Sachen zu Ende gedacht. Die Stadt Dortmund hat ja dieses Jahr auch ein erstes Dankeschön-Frühstück durchgeführt. Ich hoffe, dass dieser einzige Fortschritt in der Radverkehrsförderung in Dortmund in diesem Jahr keine Eintagsfliege war. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich auch Dortmunder Radfahrer*innen über die Tüte freuen. Die Kosten für eine Lizenzausgabe sind sicherlich überschaubar und man muss das Rad ja nicht neu erfinden. Oder – das wäre natürlich besser – die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) bestellt gleich für alle Mitglieder eine Lizenzausgabe und alle AGFS-Mitglieder machen solche Aktionen. Zu einer zeitgemäßen Radverkehrsstrategie gehören solche medienwirksamen Aktion auf jeden Fall dazu. Eine Stadt wie Bochum, die in letzter Zeit mehrfach die Nachbarstädte alt aussehen lies, wird 2017 um das Thema nicht herum kommen, wenn sie es ernst meint mit der Radverkehrsförderung.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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