Tiefbauamt Dortmund erklärt Entscheidung

In der  Drucksache Nr. 11124-13-E2 erklärt das Tiefbauamt endlich einmal den Politiker*innen, welche Grundlagen der Entscheidung zugrunde liegen und wie die Abwägung aussieht.

(Auszug aus Drucksache Nr. 11124-13-E2 der Stadt Dortmund)
(Auszug aus Drucksache Nr. 11124-13-E2 der Stadt Dortmund)

Wie immer ist die Antwort nur als Bilddatei verfügbar und damit weder suchmaschinen- noch screenreadergeeignet. Wurde da mein Forderung erhört, dass zugrunde liegende Richtlibien und planerischen Entscheidungen transparent gemacht werden müssen?

Update 04.09.2016 13:13

Die meisten handelsüblichen Autos sind > 2 Meter breit laut ADAC-Übersicht. Wie dann 0,25 übring bleiben können bei einem 2 Meter breiten Parkplatz, versuchen wir aktuell noch herauszufinden. Dass ein Auto nie 100% der Breite effektiv nutzen kann, sollte man auch im Hinterkopf haben.

Update 06.09.2016 17:32

Die Lösung ist einfach: Man nehme nach der RASt 06 ein Bemessungsfahrzeug (PKW) von 1,75 m Breite. Gibt es vermutlich fast nirgends zu kaufen, aber formal ist es dann korrekt geplant. Dann darf sich nur keiner wundern, dass es hinterher nicht funktioniert, wenn die doppelte Schutzraumbreite zusätzlich einnehmen und die Dooringzone die ganze Breite der Radverkehrsinfrastruktur einnimmt.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung.

Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

3 Gedanken zu „Tiefbauamt Dortmund erklärt Entscheidung

  • 04.09.2016 um 0:18
    Permalink

    „Bei angrenzenden Parkständen soll die Fläche für den Radverkehr einschließlich des Sicherheitsabstands zu parkenden Fahrzeugen 1,75m betragen; dies ist mit einem Schutzstreifen mit 1,50m Breite neben 2,00 m breiten Parkständen in der Regel gewährleistet.“

    Was rauchen die da eigentlich immer beim Tiefbauamt?

    Antwort
  • 06.09.2016 um 20:36
    Permalink

    WIR können ja auch nur Dreisatz ;-)
    Die können aber bestimmt schon Wurzel-, Prozent- und Statistikrechnung. Und SAP dazu!

    Das wirklich Tolle aber finde ich, wenn dann das Kommunalparlament oder der zuständige Ausschuss dann so eine Stellungnahme bekommt und man hört ein grosses „BOAH“ im Saal und dann: Also wenn das so ist, dann kann man da wohl nix machen.
    TINA.

    So einfach geht das. Das POlitik evtl. etwas mit Willen zu tun hat, ist leider zu selten zu bemerken.

    Antwort

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