Fahrrad-Routenplaner Naviki überarbeitet

(Foto: www.naviki.org)
(Foto: www.naviki.org)

Den Rouenplaner naviki.org gibt es nun in neuem Gewand. Es gibt Optionen, die man so noch nicht kennt, z. B. die Möglichkeit sich eine Rundtour mit einer bestimmten Länge planen zu lassen von einem Startpunkt aus. Dabei hat man 5 Profile (Alltag, Freizeit, Rennrad, Mountainbike und S-Pedelec) zur Auswahl. Bei der Suche einer Strecke kommt noch das Profil Kürzeste Strecke hinzu. Wie bei allen Routenplanern gibt es auch Fehler, z. B. wurde im Schnelltest eine Route über einen Gehweg vorgeschlagen. Für mich scheinen Alltag und Kürzeste Strecke die Routen auszugeben, die meinen Routen mit Alltagskenntnissen entsprechen. Schade, das man die Strecken nicht direkt vergleichen kann. Dafür fehlen hier Optionen wie „Steigungen vermeiden“, was für mich eine wichtige Option ist. Angezeigt werden auch Höhenmeter etc., dafür muss man aber erst mit der Maus auf ein Symbol fahren, was mich schnell nervt. Die Druckausgabe macht am PC-Bildschirm einen soliden Eindruck, besteht aber nur aus Karten ohne Maßstab, die sich,  wo es hilfreich sein könnte überlappen. Insgesamt zeigt sich Naviki mit eigenem Charakter, der sich mit seinen Vor- und Nachteilen von anderen klar unterscheidet und somit seine volle Berechtigung hat und je nach Planungsschwerpunkt die erste Wahl sein kann.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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