Frage der Woche-Spezial: Was lest ihr?

Heute möchte ich einmal ein wenig Leser*innen-Forschung betreiben. :-) Sehr viel Aufwand betriebe ich aktuell damit, wichtige und interessante Themen aus dem RIS der Stadt Dortmund zu fischen und locker zu kommentieren und ein wenig einzuordnen. Zuletzt gab es gestern einen Rundumschlag. Wenn man Kommentare als Indikator heranzieht, interessiert euch das nicht. Auch als ich Nico, bevor er auszog an seiner Zukunft zu arbeiten, diese Funde bei Facebook einspeisen lies, war das Feedback dort genauso mager. Das hier macht eher sogar noch mehr Arbeit. Daher die Frage:

Lest ihr das überhaupt und wenn ja, hat das einen großen Nutzen für euch?

Genauso überlege ich „Die Frage der Woche zu begraben“, da das Ziel Diskussionen anzuregen auch nicht wirklich funktioniert.

Das bedauert doch sicherlich auch keiner, oder?

Ich muss den Aufwand, den ich für das Portal betreibe, ein wenig reduzieren und andere Berichte erscheinen mir dann doch relevanter.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

10 Gedanken zu „Frage der Woche-Spezial: Was lest ihr?

  • 16.04.2016 um 18:02
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    Bevor hier jede Reaktion ausbleibt… Ich lese fast alles, was hier eingestellt wird, hauptsächlich wegen des Hausherrn. Zu den Diskussionen kann ich meist nicht beitragen, da mir von Berlin aus der konkrete Bezug und die Kenntnis der lokalen Gegebenheiten meist fehlen. Interessant findes ich es dennoch, hauptsächlich aus einer „Meta-Perspektive“ heraus (Wie wird vom wem blockiert, welche Wege funktionieren, was kann sich durchsetzen? Usw).

    Viele Grüße

    Antwort
    • 16.04.2016 um 20:16
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      Danke für die Rückmeldung. Nur wer ist in einem Netzwerk der Hausherr … *fragen schau*

      Interessant findes ich es dennoch, hauptsächlich aus einer „Meta-Perspektive“ heraus (Wie wird vom wem blockiert, welche Wege funktionieren, was kann sich durchsetzen? Usw).

      Ich habe das bisher nicht reflektiert, aber vielleicht ist es auch der Grund, warum ich das auch lese für andere Städte.

      Antwort
  • 16.04.2016 um 21:06
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    Ich bin fleißiger Leser dieses Blogs und früher auch schon beim ADFC-Blog.
    Da hier meist der Norbert schreibt ist es etwas Dortmund lastig. Was ist mit den anderen Städten? Ich weiß selbst, wie schwierig es ist, neben dem allgemeinen Alltagstress noch Zeit zum Recherchieren und für Artikel zu finden, da ich selbst zwei Websites betreue. Insgesamt sind verkehrspolitisch orientierte Fahrrad-Blogs doch Mangelware. Daher vielen Dank an alle, die hier schreiben und vielleicht finden sich unter den radelnden Ruhris noch mehr schreibende Mitstreiter.

    Antwort
  • 16.04.2016 um 23:47
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    Es schon super, wenn das wie hier an einer Stelle mal gesammelt wird. Wo sonst? Dieser Blog hier ist ja auch nur einer von viel zu wenigen. Selbst wenn Themen jetzt recht lokal auf DO begrenzt sein sollten, werden dennoch für Außenstehende Nichtruhris eine Menge Realsatire sowie auch gut übertragbare Parallelwelten geboten. Andererseits, wer Fahrradkultur entwickeln will, kann natürlich mehr Best-Practise präsentieren und über neue Projekte berichten, damit die Sache interessant bleibt.

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  • 17.04.2016 um 0:26
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    Die Infos aus den Ratsinformationssystemen ein wenig aufzubereiten und zur auch kritischen Lektüre anzupreisen, finde ich gut. Kaum jemand macht sich ja die Mühe, sich wirklich mal die online gestellten Mitteilungen und Beschlüsse durchzulesen oder sie erstmal zu finden. Letzten Endes stehen die Sachen aber ja genau deswegen öffentlich zur Verfügung: Damit die Öffentlichkeit auch etwas davon mitbekommt. In die Erstellung der Informationen fließt meistens ja auch eine nicht unerhebliche Menge an Arbeit ein. Fachausschüsse und Ratssitzungen sind in aller Regel ziemlich verwaist, was die Präsenz von Nichtpolitik und Presse angeht. Eine wirklich öffentliche Diskussion findet kaum statt, in den normalen Zeitungen kann auch immer nur ein Bruchteil der Infos zu finden sein.

    Genau die Lücke füllt aus meiner Sicht dieser Blog hier. Wenn es dann noch direkt einen sinnvollen oder einordnenden Kommentar zu den Themen gibt – um so besser und appetitanregender. Vielleicht wächst das Netzwerk künftig ja doch/noch und es gibt auch aus anderen Städten als Dortmund solche Aufbereitungen.

    Danke also für die Arbeit!

    Antwort
    • 17.04.2016 um 17:08
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      Aber vertreibt man damit nicht wiederum andere, weil die das alles zu tröge finden? Um richtige Geschichten draus zu machen, fehlt mir die Zeit. Dann könnte man sammeln, strukturieren, zusammenfassen …

      Selbst für DO schaffe ich es angesichts der Menge nicht mal, daher werde ich mich nicht an die anderen Städte machen. Aber wenn jemand Lust hat eine BV, einen Ratsausschuss zu betreuen …

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  • 17.04.2016 um 1:46
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    Ich finds gut und lese fast alles, frage mich nur, woher du die Zeit nimmst. Fehlende Kommentare bedeuten nicht zwingend Desinteressse. Manchmal gibts nicht zu kommentieren (stöhnen kann man auch leise) und manchmal fehlt die Zeit. Die beiden Einsparungen finde ich sinnvoll. Die RIS-Informationen sind im RIS selbst so gut aufbereitet, dass ich sie eher dort auswähle und lese (geografische Eingrenzung nach Interesse plus (meist) aussagekräftige Überschriften). Ein vereinzelter Hinweis aufs RIS (damit Einsteiger sehen, dass es sowas überhaupt gibt) würde völlig reichen und viel Zeit sparen. Eine „Frage der Woche“ zu stellen, nur um Diskussionen anzuregen, hat nur begrenzt funktioniert. Vielleicht wäre es eine Idee, das Format nur noch ganz vereinzelt dann zu verwenden, wenn jemand tatsächlich eine akute Frage hat. Wenns klappt ists gut und wenn nicht ist der Aufwand gering, weils nur selten vorkommt.

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