Frage der Woche 18. Eure Wünsche für das nächste Jahr?

(Foto: Negative Space unter CC-BY-Lizenz)
(Foto: Negative Space unter CC-BY-Lizenz)

Nachdem wir gestern unsere verkehrspolitischen Wünsche verraten haben, seid ihr heute nun dran. Schreibt quasi virtuell das Blatt im Bild voll. :-)

Was wünscht ihr euch für nächstes Jahr rund ums Fahrrad – von Verkehrspolitik über Urlaub bis zu Technik für’s eigene Rad?

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

7 Gedanken zu „Frage der Woche 18. Eure Wünsche für das nächste Jahr?

  • 27.12.2015 um 13:52
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    Wünsche?
    Muss man da nicht zum Arzt gehen und sich zuerst ein Rezept holen udn als Kassenpatient sowieso selber zahlen? ;-)

    Großes
    Europaweit einheitliche Ausschilderungssystematik und einheitliche Vorschriften für Radwege (technisch), besonders in den Grenzregionen.

    Mittleres
    Dass man in den Stadtverwaltungen erst denkt und dann macht und dass Bauarbeiter dieses Prinzip zumindest im Regelfall beherzigen, auch für „nur mal eben“…

    Kleines
    Zwei Radprojekte zu Ende kriegen, eins für Kinder und eins für die Grossen. Wird beides viel Arbeit…….

    Antwort
      • 28.12.2015 um 11:23
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        Projekt 1:
        Kind 2.0 wird ausgeliefert. Muss abgeholt und versorgt werden. Wird ein zeitaufwändiges und nachtschlafraubendes Projekt für die nächsten Jahre. ;-)

        Projekt 2:
        Kinderrad Nr.1 (Velotraum K1) wieder den Lack ausbessern und dann mit einer 8Gang Nabe versehen und aufbauen.

        Projekt 3:
        RR für mich? Vielleicht was altes? Zeug liegt da schon genug rum, aber noch ist unklar, wann da Zeit für übrig bleibt und ob es dann noch 2016 ist…

        ;-)

        Antwort
  • 28.12.2015 um 9:37
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    Okay, verschuchen wir’s mal:

    Ich wünsche mir auf Seiten der Politik, dass deren verkehrspolitische Sprecher selber mit dem Rad fahren – und nicht nur in der Freizeit auf tollen Tourismuswegen.

    Auf Verwaltungsseite wünsche ich mir genug Flexibilität und vielleicht Mut um neue Erkenntnisse in die Arbeit einfließen zu lassen und neue Wege auszuprobieren – z.B. Grünpfeil für Räder.

    Von den Medien wünsche ich mir eine objektive Berichterstattung und Formulierungen, die erkennen lassen, welche Verkehrsteilnehmer die wesentlichen Gefährder sind und damit eine besondere Verantwortung für ihr Tun tragen.

    Von Radaktivisten / Blogs wünsche ich mir, dass sie bei aller angebrachter Kritik pragmatisch bleiben und z.B. nicht nur dagegen wettern, wenn vernünftige Beleuchtung am Rad gefordert wird (was auch aus Radfahrersicht ja nur vernünftig ist) oder wenn ein insgesamt guter Radweg an nur einer Stelle zu schmal ist.

    Von meinen Mitmenschen wünsche ich mir, dass sie es schaffen, die Schere im Kopf zu öffnen und dass sie zumindest versuchen, sich in die Lage von Radfahrenden hineinzuversetzen – sowohl was die Ansprüche bei der Verkehrs- und Straßenplanung angeht als auch in Hinsicht auf unser Verhalten auf der Straße.

    Für mich selbst wünsche ich mir mehr Mountainbike- und Rennradkilometer als dieses Jahr.

    Uns allen hier wünsche ich, dass alles Diskutieren, Bloggen, Kritisieren, Anmerken, Verbessern, aller Aktivismus Früchte tragen und wir Veränderungen draußen auf der Straße erleben!

    Antwort
    • 28.12.2015 um 14:57
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      und z.B. nicht nur dagegen wettern, wenn vernünftige Beleuchtung am Rad gefordert wird (was auch aus Radfahrersicht ja nur vernünftig ist)

      Werde ich nicht machen, versprochen. Ich halte vernüftige Beleuchtung für sehr wichtig.

      Danke für die ausführliche Antwort.

      Antwort
  • 29.12.2015 um 20:23
    Permalink

    Ich wünsche mir überall große Critical Masses, ein gehöriges Umdenken beim ADFC auf allen Ebenen (der Kuschelkurs zementiert den Status Quo), im Bundesrecht Strafen für Falschparken, die sich bestenfalls am Verdienst orientieren, mindestens aber auf europäisches Niveau gehoben werden, dass in den Städten sichere Parkmöglichkeiten geschaffen werden (z.B. verpflichtend im Erdgeschoss von Parkhäusern), dass der Radentscheid in Berlin klappt, und in den Städten Mut zu Experimenten besteht – zum Beispiel aus schmalen Straßen Einbahnstraßen machen, die Radverkehr in beide Richtungen zulassen; funktioniert natürlich nur, wenn parallel Alternativen vorhanden sind. Insgesamt ginge aber oft sehr viel mit ein bisschen Farbe und die Stadt wäre lebenswerter.
    Und ich wünsche mir, dass Münster endlich den Bogen bekommt und die Infrastruktur nicht nur zeitgemäß aufrüstet, sondern auch mal wieder mit gutem Beispiel voran geht – das ist nämlich seit 20 Jahren nicht mehr der Fall.

    Antwort

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