AGFS Kongress zu Radschnellwegen

 

Symbolbild: Wo geht die Reise hin mit dem Radschnellweg Ruhr (Foto: Matthew Wiebe via unsplash.com unter Creative Commons Zero)

Das Programm für den AGFS Kongress 2016 RADSCHNELLWEGE in Essen ist nun veröffentlicht worden und man kann sich ab sofort anmelden. Das Programm kann man sich auf agfs-nrw.de anschauen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 25. 02. 2016 statt. Eine Anmeldung ist zwingend nötig. Wirklich spannende Vortragsthemen finde ich im Programm nicht. Das Programm ist auch inhaltlich fragwürdig. „Wer gerne einmal das erste offiziell freigegebene Teilstück der Radschnellweges Ruhr von Mülheim an der Ruhr bis nach Essen testen möchte …“ Leider bekommt die AGFS es in der Einladung schon nicht hin die Eröffnung einer touristischen Trasse von einem auf der Trasse geplanten (!) Radschnellweg zu unterscheiden, für den noch einiges passieren müsste, dann kann man von den Referenten nicht mehr erwarten. Unter anderem ist der überaus sachkundige Sascha Mader angefragt für eine Podiumsdiskussion, der Radfahrer*innen vor allem durch sein legendär ahnungsloses und ideologisches Video zum Radschnellweg aufgefallen ist. Sollte er zusagen, ist sichergestellt, dass das Wort Radautobahn fällt.

 

 

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

3 Gedanken zu „AGFS Kongress zu Radschnellwegen

  • 23.12.2015 um 9:01
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    Um zu sehen, was von der AGFS zu halten ist, braucht man nur durch ein paar „fahrradfreundlich“ AGFS-zertifizierte Städte zu fahren, z.B. Köln oder auch Iserlohn. Da kann man die „Fahrradfreundlichkeit“ am eigenen Leib erfahren.

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    • 23.12.2015 um 9:42
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      Wie hier auch schon zu lesen war, sagt eine AGFS-Mitgliedschaft ja nichts über die bestehende Infrastruktur aus:

      http://velocityruhr.net/blog/2015/11/06/agfs-mitgliedschaft/

      Was in dem Artikel fehlt und was den letzten Absatz zumindest teilweise widerlegt bzw. was wichtig zum richtigen Verständnis ist: Mit der Mitgliedschaft haben die Verwaltungen einen Ansatz um immer wieder darauf hinweisen zu können, dass eine Maßnahme erforderlich ist um das selbstgesteckte Ziel des ModalSplit erreichen zu können.

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      • 23.12.2015 um 15:47
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        Mit der Mitgliedschaft haben die Verwaltungen einen Ansatz um immer wieder darauf hinweisen zu können, dass eine Maßnahme erforderlich ist um das selbstgesteckte Ziel des ModalSplit erreichen zu können.

        Wenn sie es machen würden. In Dortmund ist mir keine Ratsvorlage bekannt, in der eine Maßnahme damit begründet wird. Das passt zu dem, was morgen online gehen wird … ;-)

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