Verkehrsfachtagung Mobilität Ruhr – Ideen und Projekte, die verbinden

rz_logo_wmr_mit_Satelit_4C_900x378Am 7. 12. findet die Tagung „Verkehrsfachtagung Mobilität Ruhr – Ideen und Projekte, die verbinden“  in Bochum statt. Das ganze wird veranstaltet durch die  Wirtschaftsförderung metropoleruhr, den Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet und dem Initiativkreis Ruhr mit Unterstützung der Handwerkkammern Dortmund, Münster und Düsseldorf. Ein Forum der drei Foren am Nachmittag kümmert sich um Trends im innerstädtischen Verkehr.

In den Zentren der Städte konzentrieren sich Arbeit, Handel, Wohnen, Freizeit und Kultur. Das Verkehrsaufkommen ist entsprechend hoch – Autos, Busse, bahnen und Fahrräder sind frequentierte Transportmittel. Auch der Fußverkehr spielt eine zunehmende rolle. Derzeit werden neue Modelle diskutiert, wie innerstädtische Verkehre neu gestaltet werden können.

Jemand mit z. B. Lastenradkompetenz aus dem Ruhrgebiet ist nicht dabei auf dem Podium und auch im Rest des Programms tauchen Rad- und Fußverkehr nicht mehr auf. Gerade auch beim Forum „City-Logistik 2.0“ würde das gut passen, läuft doch z. B. in Herne gerade ein passendes Pilotprojekt.

Die Anmeldung ist auf business.metropoleruhr.de möglich. Beginn ist um 9:30. Das Ende ist um 15.00 Uhr. Im Anschluss kann man die Betriebswerkstatt Engelsburg, dem Tagungsort, besichtigen.

Corrigendum 09. 11. 2015 17:04:

Da standen Unterstützer und Veranstalter doch glatt an zwei unterschiedlichen Stellen in der Broschüre, so dass ich die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet und den Initiativkreis Ruhr als Veranstalter unterschlagen hatte. Das ist nun korrigiert.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

5 Gedanken zu „Verkehrsfachtagung Mobilität Ruhr – Ideen und Projekte, die verbinden

        • 07.12.2015 um 23:54
          Permalink

          Danke.

          Wenn man sich mit Leuten unterhält, die ernsthaft zu Verkehrsverhalten forschen, dann sagen die: Die hohe Nutzungsquote beim ÖPNV bei jungen Leuten hat was mit der Nicht-Verfügbarkeit eines eigenen Autos während der länger gewordenen Ausbildungszeiten zu tun. Wenn das Semesterticket weg fällt und das Gehalt fliest, ändert sich das ziemlich schnell.

          Antwort
          • 08.12.2015 um 9:02
            Permalink

            Wahrscheinlich haben die Experten da Recht. Aber wenn die Leute länger mit dem ÖPNV fahren und es nicht mehr den alten Automatismus „18 Jahre = Führerschein = Auto“ gibt und während der jetzt längeren Ausbildungsphase ein guter ÖPNV wahrgenommen wird, dann führt das vielleicht doch insgesamt zu einer besseren ÖPNV-Nutzung – eben weil man es länger gewohnt ist, ohne Auto zu Recht zu kommen.

            Letzten Endes wird die Entscheidung für das Auto, das Rad, den ÖPNV aber immer ganz stark davon abhängen, wo man wohnt, wo man arbeitet und eben was man gewohnt ist. Selbst nach einem Umzug dauert es eine Zeit bis man sich vollständig umgestellt hat. Zumindest bei mir ist das so: Im ÖPNV saß ich nach Umzug von Essen nach Hattingen und mit Arbeitsstelle in Bochum sehr schnell. Bis ich aber angefangen habe mit dem Rad zum Einkaufen zu fahren, hat dann doch etwas länger gedauert.

            Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.