Neue Radverkehrsinfrastruktur in Dortmund mal wieder aus dem Museum der Radverkehrsplanung

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(Foto: Karl-Heinz Kibowski)
(Foto: Karl-Heinz Kibowski)

An der Straßenecke Ritterstr./Übelgönne sind am Neubau der Berufsschulen und in der Nähe des FZW anstelle von sachgerechten Fahrradständern in Bügelform wieder einmal Felgenbieger aufgetaucht. Es handelt sich hierbei um ein öffentliches Gebäude. Wenn die Verwaltung das nicht mal bei öffentlichen Neubauten hinbekommt, ist es kein Wunder, dass es auch bei privaten Bauten nicht klappt in Dortmund. Beim FZW waren nicht mal Felgenspalter aufgestellt worden – obwohl nach der BauO NRW Fahrradstellplätze zwingend vorgeschrieben sind. Wie das passieren konnte, wollte mir die Stadt nie beantworten. Der zuständige Mitarbeiter für die normalen öffentlichen Fahrradständern versprach mir, sich um das Thema zu kümmern – ich bin aber noch nicht dazu gekommen, zu schauen, wie da der Stand der Dinge ist.

Da fragt man sich: Hat das AGFS-Mitglied das explizit so ausgeschrieben oder bei der Ausschreibung geschlampt, so dass soetwas dabei herauskommen konnte? Beides dürfte nicht passieren.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

4 Gedanken zu „Neue Radverkehrsinfrastruktur in Dortmund mal wieder aus dem Museum der Radverkehrsplanung

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