Wartung Radwegweisung

(Foto. Kreis Borken)
(Foto. Kreis Borken)

Wer A sagt muss auch B sagen gilt auch bei der Radverkehrswegweisung. Ausgeblichene, gestohlene und beschädigte Wegweiser sind für Radfahrer*innen ein tägliches Problem. Es reicht also nicht, nur den Beschluss zur Aufstellung zu fassen.  Rund 5.170 Wegweiser an 2.065 Standorten stehen im Kreis Borken und dort sagt man auch B. Zwei mal jährlich sind dort drei Mitarbeiter der Kreisbetrieb zur Pflege des Radwegenetzes für jeweils vier Wochen unterwegs. Unter Berücksichtigung von Urlaub etc. braucht es für den Kreis also mehr als eine Halbzeitstelle für Kontrolle und Wartung vor Ort. Es bräuchte also z. B. für Dortmund und Bochum oder für Dortmund und den Kreis Unna zusammen eine Vollzeitstelle, die nur vor Ort unterwegs ist, um Schilder zu kontrollieren und zu warten. Mit einem Lastenrad wäre das alles kein Problem.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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