Zwei verunglückte Radfahrer am Donnerstag und Freitag in Dortmund und Lünen

(Foto: Mbdortmund unter GFDL 1.2 via Wikimedia Commons)
(Foto: Mbdortmund unter GFDL 1.2 via Wikimedia Commons)

Gestern morgen fuhr ein Radfahrer regelwidrig auf dem Gehweg der Karl-Marx-Straße, wie die Polizei Dortmund in einer sachlichen Pressemitteilung berichtet1.

Noch im Einmündungsbereich stießen beide Fahrzeuge zusammen. Der Radfahrer verletzte sich schwer.

Es stoßen nicht ein Fahrzeug und ein Fahrzeugführer zusammen, wie es so oft heißt. Auch beim Sachschaden heißt es dann, dass es eine Schätzung sei. In dem  Fall, finde ich es richtig, dass man sagt, dass der Radfahrer sich verletzt habe, da er auf einem Gehweg unterwegs war. Hinweise auf Helme, Kleidung etc. gibt es völlig zu Recht in der Meldung nicht – ebenso wenig gibt es die in einer anderen Meldung2 vom Freitag zu einem Unfall am Vortag. Am Donnerstag war in Lünen ein Radfahrer nach aktuellem Erkenntnisstand alleine verunglückt und musste wegen schwerer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. 40 Minuten vorher versendete die Polizei eine Pressemitteilung3 mit gleichem Ansprechpartner, in der das nicht so ganz geklappt hat mit der Formulierung.

Ein 63-jähriger Dortmunder hat sich am Mittwoch […] leicht verletzt. Ein Roller brachte den Fußgänger […]  zu Fall. Laut Zeugenaussagen war der Rollerfahrer […] auf einem Fußweg […] in Richtung der Fahrbahn unterwegs. Als er den Gehweg überfuhr, stieß er mit dem 63-jährigen Dortmunder zusammen. Der Fußgänger fiel zu Boden.

Handelnde Person ist in dem Fall eindeutig der Rollerfahrer, der den Fußgänger verletzt hat und der den Fußgänger umgestoßen hat. Der Fußgänger wurde als verletzt und umgestoßen.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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