Politiker und Radverkehr in Basel

Foto: Gesundheitsdepartement Basel-Stadt
Foto: Gesundheitsdepartement Basel-Stadt

Wenn man von Ullrich Sierau, dem OB der Stadt Dortmund und bekannter Alltagsradfahrer, absieht, wirkt es, wenn Lokalpolitiker*innen hier sagen, sie würden auch regelmäßig radfahren, immer ein bisschen so, als ob sie sich dabei unwohl fühlen, weil sie ahnen, dass man ihnen das nicht abnimmt. In dem vom Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt herausgegeben Newsletter Basel unterwegs wird jedes Mal ein hochrangiger Politiker befragt. Die Antworten sind deutlich anders [1], als es die Antworten von unseren Politiker*innen wären  mit ihrem „Ich würde ja, wenn …“. In der aktuellen Ausgabe kommt  Lukas Engelberger als Regierungsrat und Vorsteher Gesundheitsdepartement Kanton Basel-Stadt zu Wort.

Ich bin, wenn immer möglich, mit dem Velo unterwegs. So kommt man in der Stadt in nützlicher Frist gut zum Zielort und hat keine Parkplatzprobleme. Zudem ist diese Art von Fortbewegung gleichzeitig auch Gesundheitsprävention. Habe ich Sitzungen ausserhalb von Basel, z.B. in Bern benütze ich, wenn immer möglich den Zug. Hier kann ich bequem meine Akten lesen und mich optimal auf die Sitzungen vorbereiten.

edit 20.08.2015 13:58

S. auch Fokus@Twitter

[1] s. z. B.: Paul, Norbert 2015: Fahren, nicht reden: Der Großratspräsident und sein Lastenrad; http://velocityruhr.net/2015/04/09/fahren-nicht-reden-der-grossratspraesident-und-sein-lastenrad (Veröffentlicht: 09.04.2015)

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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