Frage der Woche 10: Nahmobilitätsbeauftragter

Demnächst wird Dortmund einen Nahmobilitätsbeauftragten bekommen, der für den Fußverkehr und den schnellen Fußverkehr („Radverkehr“) zuständig sein soll. Mehr dazu demnächst.

Vorher aber gewohnt pointiert und heute kurz und schmerzlos die Frage:

Ist ein Nahmobilitätsbeauftragter eigentlich auch für die ganzen kurzen PKW-Fahrten zuständig und an wen wende ich mich, wenn es um Fahrten mit dem Rad in die Nachbarstädte geht?

 

 

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

7 Gedanken zu „Frage der Woche 10: Nahmobilitätsbeauftragter

  • 20.07.2015 um 19:34
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    „Ist ein Nahmobilitätsbeauftragter eigentlich auch für die ganzen kurzen PKW-Fahrten zuständig?“
    Den innerstädtischen Verkehrsstau als „(Nah) Mobilität“ zu bezeichnen, ist gewagt.

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  • 20.07.2015 um 23:10
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    Die Frage die ich mir stelle ist, woher so ein Mensch seine Qualifikation nimmt?
    Ist das ein reiner Theoretiker, einer der auf Stadtpläne schaut und meint, das könnte so besser sein wenn dann oder doch hier??
    Oder ist das jemand, der die Materie aus erster Hand kennt? Der sich Problembereiche auch mal in Natura anschaut und diese zu verschiedenen Zeiten mal mit dem Rad oder zu Fuß passiert?
    Oder ist das wirklich wieder einer, der überlegt, wie man besser mit dem Auto die 500m zum nächsten Bäcker bewältigen kann und entsprechende Kurzzeitparkplätze da hin baut, wo ggf mal ein sinnvoller Radweg entstehen könnte?

    Wie wäre es, wenn ihr diesen neuen Beauftragten mal nach einem Interview fragt?

    Antwort
    • 21.07.2015 um 10:40
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      Es ging mir nur um den Begriff, nicht um den zukünftigen Stelleninhaber, den man übrings auch schon mal alltags auf dem Rad trifft. Ein Interview hat er schon vor ein paare Tagen zugesagt für den Zeitpunkt, dass er die Stelle angetreten hat.

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  • 28.07.2015 um 11:32
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    Ein Nahmobilitätsbeauftragter ist dafür zuständig, dass die Menschen dort wohnen, wo sie arbeiten, einkaufen und ihre Freizeit verbringen. Er ist also nicht für die kurzen Pkw-Fahrten zuständig, sondern für’s Umzugsmanagement. Dann erübrigt sich auch die Fahrt in die Nachbarstadt. Wer in Gelsenkirchen arbeitet, soll gefälligst auch dorthin ziehen.

    Antwort
    • 28.07.2015 um 17:22
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      @HENRIK: Und wenn einer in Herne und einer in Velbert arbeitet? Kommt dann die Pflicht zur Scheidung.

      Antwort
  • 06.08.2015 um 15:57
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    Einer der für Radverkehr zuständig ist und selbst auch (nicht nur Freizeit-) Radfahrer ist? Kann ja nur besser werden als zur Zeit.

    Antwort

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